Zertifikatslehrgang · Kinderschutz

Kinderschutz mit Schwerpunkt sexualisierte Gewalt

Kinderschutz und sexualisierte Gewalt: Fortbildung für pädagogische Fachkräfte

Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, trägt eine besondere Verantwortung für ihren Schutz und ihr Wohlbefinden. Gerade bei Vermutungen sexualisierter Gewalt entstehen im pädagogischen Alltag jedoch häufig Unsicherheiten: Welche Hinweise können auf eine Gefährdung hindeuten? Wie sollten Fachkräfte mit Aussagen von Kindern und Jugendlichen umgehen? Und welche Handlungsschritte sind angemessen? Wer sexualisierte Gewalt erkennen und Verdachtsmomente professionell einordnen möchte, benötigt deshalb fundiertes Wissen und Handlungssicherheit.

Die Fortbildung „Kinderschutz nach §§ 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG – Schwerpunkt sexualisierte Gewalt“ vermittelt grundlegendes Wissen zu Kinderschutz und sexualisierter Gewalt und stärkt die Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit Verdachtsfällen.

Was bedeutet Kinderschutz bei sexualisierter Gewalt?

Sexualisierte Gewalt kann Fachkräfte vor besondere Herausforderungen stellen. Umso wichtiger ist es, Erscheinungsformen und Dynamiken zu kennen, mögliche Täter:innenstrategien zu verstehen und Hinweise von Kindern und Jugendlichen fachlich einordnen zu können. Wer sexualisierte Gewalt erkennen möchte, braucht dabei nicht nur Aufmerksamkeit für mögliche Signale, sondern auch Orientierung für die Einschätzung von Vermutungen und das weitere Vorgehen.

Genau hier setzt die Fortbildung im Kinderschutz mit dem Schwerpunkt der sexualisierten Gewalt an: Anhand von Fallbeispielen beschäftigen sich die Teilnehmer:innen mit Handlungsmöglichkeiten bei Vermutungen sexualisierter Gewalt. Austausch und Reflexion helfen dabei, die eigene professionelle Rolle zu klären und Sicherheit bei der Wahrnehmung des Schutzauftrags zu gewinnen.

Sexualisierte Gewalt erkennen und professionell handeln

Die Fortbildung verbindet grundlegendes Fachwissen mit konkreten Situationen aus der pädagogischen Praxis. Die Teilnehmer:innen lernen, Hinweise und Signale von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen und einzuordnen. Sie setzen sich außerdem damit auseinander, wie Vermutungen fachlich eingeschätzt werden können und welche Handlungsschritte sich daraus ergeben.

Damit ergänzt das Angebot weitere Fortbildungen rund um den Kinderschutz. Gerade wenn ein Verdacht im Raum steht, können neben der fachlichen Einschätzung auch Fragen zur Kommunikation entstehen – beispielsweise dazu, wann und wie ein Elterngespräch geführt werden sollte.

Für wen eignet sich die Fortbildung zu Kinderschutz und sexualisierter Gewalt?

Das Angebot richtet sich an Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus Schulen, Kindertagesstätten und Beratungsstellen. Es eignet sich sowohl für Teilnehmer:innen, die einen ersten fachlichen Einstieg suchen, als auch für Fachkräfte, die vorhandenes Wissen auffrischen möchten.

Gerade für Fachkräfte, die im Berufsalltag sexualisierte Gewalt erkennen, Beobachtungen einordnen und bei Vermutungen verantwortungsvoll handeln müssen, schafft die Fortbildung einen praxisnahen Rahmen zur Reflexion. Wenn Sie Ihre Kenntnisse zu Kinderschutz und sexualisierter Gewalt vertiefen möchten, sichern Sie sich Ihren Platz.

Inhalte der Fortbildung zu Kinderschutz und sexualisierter Gewalt

Theoretische Inputs, Reflexionseinheiten in Einzel-, Klein- und Großgruppen sowie praktische Übungen verbinden fachliche Grundlagen mit der konkreten Anwendung.

  • Einführung in den Kinderschutz und den gesetzlichen Schutzauftrag
  • Sexualisierte Gewalt: Begriffsbestimmung, Erscheinungsformen und Dynamiken
  • Täter:innenstrategien
  • Erkennen und Einordnen von Hinweisen und Signalen von Kindern und Jugendlichen
  • Einschätzung von Vermutungen und Handlungsschritte
  • Fallbeispiele, Austausch und Reflexion zur Stärkung der Handlungssicherheit

Die erfolgreiche Teilnahme wird bescheinigt.

Jetzt Platz sichern. Sichern Sie sich einen Platz in der Fortbildung „Kinderschutz nach §§ 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG – Schwerpunkt sexualisierte Gewalt“ und erweitern Sie Ihre Beratungskompetenz im professionellen Kinderschutz. Es gelten unsere Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen.

FAQ zur Fortbildung „Kinderschutz sexualisierte Gewalt“

Welche vier Formen von Kindeswohlgefährdung gibt es?

In einer verbreiteten grundlegenden Einteilung werden Vernachlässigung, körperliche Gewalt, psychische beziehungsweise emotionale Gewalt und sexualisierte Gewalt unterschieden. In institutionellen Schutzkonzepten können darüber hinaus weitere Gefährdungen und Grenzverletzungen berücksichtigt werden, etwa Machtmissbrauch, Diskriminierung sowie Cybermobbing.

Wie kann man Kinder vor sexueller Gefahr schützen?

Wirksamer Schutz umfasst Prävention ebenso wie professionelles Handeln bei konkreten Hinweisen. Für pädagogische Fachkräfte bedeutet das insbesondere, Erscheinungsformen und Dynamiken sexualisierter Gewalt zu kennen, Täter:innenstrategien zu verstehen, Signale von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen und Vermutungen fachlich einzuschätzen. Die Fortbildung Kinderschutz und sexualisierte Gewalt greift genau diese Aspekte auf und stärkt Fachkräfte darin, ihren Schutzauftrag sicherer wahrzunehmen.

Wie sollten Fachkräfte bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt handeln?
Bei einer Vermutung kommt es darauf an, Beobachtungen und Hinweise fachlich einzuordnen und das weitere Vorgehen nicht vorschnell, sondern professionell zu gestalten. Die Fortbildung vermittelt deshalb Grundlagen zur Einschätzung von Vermutungen und zu möglichen Handlungsschritten. Anhand von Fallbeispielen reflektieren die Teilnehmer:innen zudem das eigene professionelle Handeln und stärken ihre Sicherheit im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Wer im pädagogischen Alltag sexualisierte Gewalt erkennen und angemessen auf Hinweise reagieren möchte, erhält damit konkrete Orientierung für die eigene Praxis.

 vor Ort

Auf einen Blick

Termine

03.03.2027 von 9 bis 17 Uhr – Anmeldeschluss: 17.02.2027

08.11.2027 von 9 bis 17 Uhr – Anmeldeschluss: 25.10.2027

Uhrzeit

jeweils 09:00 – 17:00 Uhr

Ort

inmotion Beratung
Löwengasse 27 B
60385 Frankfurt

Seminarleitung

Swetlana Kuntz

Kosten

175,00 € p. P.

Mit der Anmeldung gelten unsere Teilnahme- & Rücktrittsbedingungen (AGB).

Zertifiziert durch Weiterbildung Hessen · Akkreditiert bei der Hessischen Lehrkräfteakademie (Nr. 0261778601). Materialien, Snacks und Getränke werden bereitgestellt.

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Ab Frankfurt Hauptbahnhof fahren Sie mit der U4 in Richtung Frankfurt Seckbach oder Enkheim bis Bornheim Mitte (ca. 8 Minuten Fahrzeit). Von der Haltestelle erreichen Sie uns in rund 5 Minuten zu Fuß.

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In Teilbereichen der Kettelerallee können Sie gebührenfrei parken. Von dort erreichen Sie die Löwengasse 27 B in etwa 5–10 Minuten zu Fuß.

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